Alles ändert sich, und das ist nicht immer leicht zu ertragen. Manche Veränderungen kommen einfach zu plötzlich, verlaufen zu schnell oder gefallen uns ganz und gar nicht. So sind wir wohl alle nicht besonders glücklich mit den Veränderungen, die die Pandemie mit sich gebracht hat. Dennoch gehören Veränderungen zum Leben. Wenn einfach immer alles beim Alten bliebe, wäre die unvermeidliche Folge Erstarrung. Das Leben ist ständig im Fluss und drängt vorwärts in Richtung Zukunft. Wir können uns dem entgegenstellen und viel Kraft dabei lassen – wir können uns aber auch mit ein bisschen Neugier und Entdeckergeist auf den unvermeidlichen Wandel einlassen und versuchen, ihn bestmöglich zu gestalten.
Liebende Menschen jeden Alters, Verliebte, Verheiratete und Verwitwete, gleichgeschlechtliche Paare und auch Einzelpersonen – sie alle füllten am Vorabend des Valentinstages die Fürther Pfarrkirche Unsere Liebe Frau bis auf den letzten Platz. Im Altarraum stimmten schwarze und rote Stoffbahnen mit Marmorplatten, Steinen und Stacheldraht auf der einen sowie bunten Federn und roten Herzballons auf der anderen Seite auf das Thema ein: Marmorschwer und federleicht. Die katholische Cityseelsorge hatte mit Dekan André Hermany, Pastoralreferentin Dr. Helga Melzer-Keller und Pfarrer Wolfgang Eßel bereits zum dritten Mal zu einer solchen Segnungsfeier eingeladen. Stimmungsvoll und mitreißend wurde der Gottesdienst musikalisch gestaltet von Wolfgang Först (Keyboard) mit seiner Familie (Schlagzeug, Bass).
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick ruft die Politik auf, beim Rüstungsexport stärker darauf zu achten, dass die Waffen nicht in die Hände von Kindersoldaten gelangen. Zum Internationalen Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten, den „Red Hand Day“ (12. Februar), wies Schick darauf hin, dass weltweit Schätzungen zufolge bis zu 250.000 Kinder und Jugendliche an bewaffneten Konflikten beteiligt sind, obwohl das völkerrechtlich verboten ist.
Die Katholische Kirchenstiftung St. Marien Langenzenn sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Mesner
Mit einem vielfältigen und abwechslungsreichen Programm für das erste Halbjahr 2022 möchte die katholische Cityseelsorge wieder interessante Akzente setzen. Mit dabei sind bewährte Angebote wie ein Segnungsgottesdienst zum Valentinstag und "Aschenkreuze to go" am Aschermittwoch in der Fußgängerzone. Die in der Fastenzeit angebotenen Alltagsexerzitien könnten - falls erforderlich - kurzfristig auch online durchgeführt werden. Im Frühjahr und Sommer bieten eine Exkursion ins Spielzeugmuseum, ein Lyrik-Abend, Begegnungsmöglichkeiten bei Kaffee und Kuchen sowie eine kurzweilige Mitmach-Aktion in der Fußgängerzone interessante Anregungen. Die neuen Programme liegen in allen katholischen Kirchen und natürlich im mittendrin aus - schauen Sie doch mal rein!
GESUND WERDEN - GESUND BLEIBEN
Mit einem durchaus bangen Gefühl schauen viele auf das kommende Jahr. Allzuviel ist derzeit noch offen und ungewiss – und das ist schwer auszuhalten. Es gibt Befürchtungen und Hoffnungen: Die Pessimisten malen Schreckensszenarien an die Wand, die Optimisten glauben daran, dass unser Leben sich wieder normalisieren wird. Aber die Wahrheit ist: Wir wissen es nicht. Alle Prognosen und Voraussagen – sei es zur allgemeinen Lage oder auch für uns persönlich – sind nicht mehr als ein Versuch, vom uns bekannten Ufer aus Pfade ins Ungewisse hinein zu bahnen. Darum sollten wir uns vielmehr in Gelassenheit üben und mit ein bisschen Zuversicht einfach auf uns zukommen lassen, was das neue Jahr uns bringt.
Termin: Mittwoch 19.01.2022 um 20.00 Uhr per Zoom