Gut zwanzig Interessierte fanden sich am Donnerstag, den 24.03. abends im Pfarrsaal von St. Heinrich ein, um ihren Kirchenfrust angesichts von Missbrauch und Kirchenkrise in der katholischen Kirche abzuladen. Eingeladen hatten dazu die kirchlichen Mitarbeiter/innen des Dekanats Fürth, die dann auch fast vollzählig zum Gespräch erschienen waren. Zu Beginn verteilte Dekan Hermany symbolisch Kotztüten, und Bildungsreferent Daniel Spielmann gab Slogans von airline-Kotztüten zum Besten, zum Beispiel "Übergeben ist seliger als nehmen". "Zum Kotzen" fanden die Anwesenden dann auch vieles, was sie in der Kirche erleben. Schnell wurde deutlich, dass auch die anwesenden Hauptamtlichen an den Grenzen und Schwächen der Institution leiden; gleichzeitig erzählten sie, was sie weiterhin an der Kirche festhalten lässt.
Nürnberg. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat das Recht auf Verteidigung und Wehrhaftigkeit betont und die Waffenlieferungen an die Ukraine als notwendig verteidigt. Auch die Aufrüstung der Bundeswehr sei jetzt wichtig, „weil wir jahrelang den Verteidigungsfall gar nicht im Blick hatten“, sagte Schick am Samstag in dem Vespergottesdienst zum Pirckheimer-Tag in Nürnberg.
Bamberg. Als „Bankrotterklärung der Menschlichkeit“ hat Erzbischof Schick bei einer Friedens-Andacht im Dom den Krieg gegen die Ukraine und jeden Krieg in der Welt bezeichnet. Das Erzbistum Bamberg folgte dem Aufruf des Papstes, der in Rom „die Menschheit, insbesondere Russland und die Ukraine“ dem Unbefleckten Herzen Mariens weihte.
Sie sind neu in den Pfarrgemeinderat gewählt oder berufen worden. Sie möchten dabei als Christin oder als Christ weit denken und mutig handeln. Sie wünschen sich Input zu Ihrer neuen Aufgabe und ein Kennenlernen der Rahmenbedingungen. Dieser Kurs möchte dazu beitragen, dass Sie sich gut in das neue Ehrenamt einfinden.
Bamberg. Zum neunten Jahrestag der Amtseinführung von Papst Franziskus hat Erzbischof Ludwig Schick die Notwendigkeit von Reformen in der Kirche betont. Die Kirche müsse sich erneuern, denn sie sei die Kirche Jesu Christi, der sie als Instrument des Heiles für die Menschen gegründet habe.
Vierzehnheiligen. Menschliches Leben ist geprägt von Übergängen. Auch das Ausscheiden aus einem Ehrenamt wie die Mitarbeit im Pfarrgemeinderat ist ein solcher Übergang. Anlässlich der diesjährigen Pfarrgemeinderatswahl lädt dieses Angebot scheidende PGR- Mitglieder ein, den Übergang bewusst wahrzunehmen und zu gestalten.
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat zu Beginn der Fastenzeit „Bekehrung und Erneuerung“ der Kirche gefordert.
Nicht nur an die Sterblichkeit erinnern, sondern auch zum Leben ermutigen – das wollten die Mitarbeiter/innen der katholischen Cityseelsorge mit ihrer Aktion am Aschermittwoch. Zwei Stunden lang boten Dekan André Hermany, Pfarrer Norbert Geyer und Pastoralreferentin Dr. Helga Melzer-Keller den Passant/inn/en in der Fürther Innenstadt unter dem Motto „Bedenke dass du lebst“ das Aschenkreuz und einen Segen an. Manche Menschen kamen gezielt in die Fußgängerzone, weil sie keine Zeit zum Besuch eines Gottesdienstes hatten – andere ließen sich hingegen spontan auf das Angebot ein. Dabei nutzten viele die Gelegenheit, um einmal ganz unkompliziert mit Kirchenvertreter/inne/n ins Gespräch zu kommen: Über die Lage in der Ukraine, die Situation in der katholischen Kirche oder auch ihre ganz persönlichen Sorgen und Nöte.
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat 50.000 Euro für die vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine sowie Flüchtlinge aus der Region bereitgestellt. Das Geld aus dem Katastrophenfonds des Erzbistums fließt an das Hilfswerk Caritas international.
Bamberg. Erzbischof Schick ruft alle Gläubigen im Erzbistum Bamberg zum Gebet für den Frieden in der Ukraine auf. In einem Brief an alle Seelsorgerinnen und Seelsorger bat darum, in allen Gottesdiensten mit Fürbitten an die Menschen in der Ukraine zu denken, sowie eigene Gottesdienste wie Rosenkranzandachten anzusetzen.