Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat am Donnerstag zum traditionellen Fronleichnamsfest den Gläubigen zugerufen, dass Gott immer für uns da ist, vor allem dann, „wenn niemand mehr da ist und man sich von allen verlassen fühlt“.
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick äußert sich zum 12. Juni, dem Internationalen Tag gegen Kinderarbeit. Er sei entsetzt über die steigenden Zahlen von Kinderarbeit. „Kinder sollten die Welt erkunden, spielen, lachen, toben“, so Schick, „anstatt in jungen Jahren schon die schwere Last des Lebens auf ihren Schultern zu tragen. Sie müssen lernen und sich entwickeln können“.
Bamberg. Heute geht ein lange erhoffter Wunsch der interessierten Nutzer des Archivs in Erfüllung: Die Matrikeln der Pfarreien des Erzbistums Bamberg, die es fast ausnahmslos ermöglichen, die Namen und Lebensdaten der Großeltern, Urgroßeltern und deren Vorfahren der letzten vier Jahrhunderte zurückzuverfolgen, gehen online.
Ebermannstadt. Erzbischof Ludwig Schick ruft zum 75. Jubiläum des Jugendbildungshauses Burg Feuerstein zu mehr Optimismus und Zuversicht auf. „In der Kirche und in der Gesellschaft gibt es zurzeit zu viele Bedenkenträger und zu wenig Hoffnungsträger“, sagte Schick am Sonntag in seiner Festpredigt zur Wiedereinweihung der Jugendeinrichtung bei Ebermannstadt nach langer Renovierungsphase.
Beim gemeinsamen Wochenende aller katholischen Gemeinden in Fürth am 20.-22.05. lud das mittendrin alle Neugierigen dazu ein, das mittendrin kennenzulernen. Bei sommerlichen Temperaturen waren die Plätze vor dem kleinen Gesprächsladen in der Blumenstraße gut gefüllt. In fröhlicher Stimmung ergaben sich bei Kaffee und Kuchen auch viele intensive Gespräche darüber, was eine bunte Kirche ausmacht – und wie die Menschen sie sich für die Zukunft hier in Fürth vorstellen. Offenheit für alle Menschen, über den eigenen Horizont hinausschauen, am Puls der Zeit sein – das sind nur einige der vielen Wünsche, die von Gästen und Passanten auf bunten Zetteln an die dafür aufgestellte Pinnwand geheftet wurden. Das Team des mittendrin wird für diese Ideale auf jeden Fall weiter mit Engagement einstehen!
Hochstadt. Krieg und Pandemie führen nach Worten von Erzbischof Ludwig Schick die Unsicherheiten im persönlichen Leben und in der Gesellschaft vor Augen. „In Zeiten des Wohlstandes und des Wohlergehens vergessen wir Menschen oft Gott. Derzeit spüren wir die Unsicherheiten erneut und schauen nach himmlischem Beistand aus.“
Jedes Jahr im Mai sind Muttertag und Vatertag feste Termine im Kalender der meisten Menschen. Man kann sich aus vielen verschiedenen Gründen daran stören – aber es kann auch eine schöne Geste sein, einmal bewusst an das zu denken, was die eigenen Eltern einem geschenkt haben, und dafür „Danke“ zu sagen: Die bedingungslose Liebe, ohne dass man irgendetwas dazutun musste; das Sich-Kümmern um alles, was man zum Leben brauchte; die Unterstützung, damit man seinen eigenen Weg finden konnte. Weil fast alle Menschen an solche Erfahrungen anknüpfen können, ist Jesu Botschaft für uns so unmittelbar ansprechend: Gott ist wie eine Mutter, wie ein Vater für jeden einzelnen Menschen da.
Alle katholischen Kirchengemeinden in Fürth öffnen am Wochenende 20. bis 22. Mai ihre Türen und laden alle interessierten Menschen - katholische und evangelische, Menschen anderer Religionen, Junge und Ältere, Familien und Singles - zu einem bunten Querschnitt unseres Gemeindelebens ein. Unter dem Motto „bunt.katholisch in Fürth“ können Sie aus einem vielfältigem Programm wählen, zu dem jede Pfarrgemeinde beiträgt. Für alle Altersgruppen und Interessen ist etwas geboten! So können Sie unsere Gemeinden näher kennenlernen und mit Gemeindemitgliedern ins Gespräch kommen. Selbstverständlich sind alle Veranstaltungen kostenlos. Schauen Sie mal vorbei, wir freuen uns auf Sie! Das gesamte Programm finden Sie im Anhang.
"Kirche an neuen Orten" wollten vierzehn Theologie-Studierende im Rahmen ihrer Studienbegleitung im Erzbistum Bamberg in Fürth ausprobieren. Mit Offenheit und Neugier versuchten sie daher am Samstag, den 7. Mai an ungewöhnlichen Plätzten ungezwungen mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Eine Gruppe animierte im Stadtpark die Passanten dazu, auf großen Flipcharts aufzuschreiben, was sie glücklich macht oder ärgert. Unterdessen verteilten ihre KollegInnen am Ronhofer Stadion vor dem Spiel des Kleeblatts gegen Dortmund Karten, mit denen sie auf witzige Weise dazu anregten, über den eigenen Platz im Leben nachzudenken. Eine dritte Gruppe lud schließlich im Gesprächsladen mittendrin zu Kafffee und Kuchen ein und zum Gedankenaustausch darüber, was denn Liebe ist... Am Ende waren die Studierenden durchaus angetan von den Begegnungen und kurzen Gesprächen, die sich oft völlig überraschend ergaben und ihnen zeigten: Es lohnt sich, auch fernab von Kirchen und Pfarrgemeinden mitten im Leben Interesse für die Menschen zu zeigen und ihnen zuzuhören.