Bamberg. Nach dem Rücktritt des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick hat das Metropolitankapitel am Mittwoch Weihbischof Herwig Gössl zum Diözesanadministrator gewählt. Er leitet damit das Erzbistum solange, bis Papst Franziskus einen neuen Erzbischof ernannt hat. Zum Ständigen Stellvertreter des Administrators wurde der bisherige Generalvikar Prälat Georg Kestel von ihm ernannt.
In einem Brief an die Gläubigen im Erzbistum Bamberg hat Erzbischof Ludwig Schick die Gründe für seinen vorzeitigen Amtsverzicht erläutert.
Bamberg/Rom. Papst Franziskus hat am Allerheiligentag der Bitte des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick entsprochen, ihn vom Amt zu entpflichten. Mit seinem Rücktritt will Schick die bevorstehenden wichtigen Entscheidungen und Weichenstellungen im Erzbistum einem jüngeren Nachfolger überlassen.
Zu einem Bibel-Dinner am vergangenen Freitag Abend kamen auf Einladung der katholischen Cityseelsorge annähernd 30 Gäste im Gesprächsladen mittendrin zusammen, um selbstgemachte Leckereien aus dem „Land, wo Milch und Honig fließen“ zu probieren. Aufgetischt wurden orientalische Spezialitäten wie gefüllte Datteln, Hummus, Tabbouleh, Linsenbällchen, Bulgursalat, Ziegenkäsecreme und Fladenbrot. Eröffnet wurde der kulinarische Abend mit dem israelischen Volkslied „Shalom chaverim“ - es ist ein Friedenswunsch, der gerade heute vielen in ihrer Sehnsucht nach Frieden aus dem Herzen spricht. Mit Wein aus den biblischen Orten Betlehem und Kana wurde das Büfett eröffnet. In entspannter und fröhlicher Stimmung gab es einen regen Austausch und intensive Gespräche, und bei angenehmen Temperaturen konnte dabei auch vor dem Laden im Freien gefeiert werden. Als spät am Abend die Tafel geleert war, verabschiedete man sich nicht ohne den Wunsch, das gelungene Bibel-Dinner im kommenden Jahr zu wiederholen.
Schnaittach. Erzbischof Ludwig Schick hat 21 Frauen und Männer als Beauftragte für Wort-Gottes-Feiern ausgesandt. „Als Wort-Gottes-Beauftragte übernehmen Sie die wichtige Aufgabe, Jesus Christus zum Sprechen zu bringen, damit sein Wort die Herzen der Menschen erreicht und ihr ganzes Leben erfüllt“, sagte Schick in seiner Predigt am Freitagabend in St. Kunigund in Schnaittach.
Nürnberg. Angesichts des Klimawandels und der weltweiten Ausbeutung von Naturressourcen, Bodenschätzen und Energiequellen ruft der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick die Menschen zum radikalen Umdenken auf. „Mit der Politik muss die sozial-ökologische Transformation in die Köpfe und Herzen aller Menschen eingehen“, sagte Schick am Freitagabend in Nürnberg.
Bamberg. In Folge der Energiekrise hat das Erzbischöfliche Ordinariat zahlreiche Maßnahmen zur Senkung des Strom- und Gasverbrauchs beschlossen.
Zeit ist in unseren Tagen ein kostbares Gut geworden. Meistens reicht sie uns nicht aus, oft ist sie überfrachtet mit zu vielen Dingen, und viele sehnen sich danach, mehr Zeit zu haben. Doch die Zeit, die uns gegeben ist, lässt sich weder strecken noch vermehren. Darum machen wir vieles immer schneller und packen unsere Zeitfenster immer voller und dichter. Doch werden wir dadurch glücklicher und zufriedener? Tatsächlich fehlt es uns nicht an Zeit, sondern an der Bereitschaft, unsere begrenzte Zeit als ein Geschenk Gottes bewusst zu würdigen und auszukosten – damit sie nicht zur vollen, sondern zur erfüllten Zeit wird.
Zum Auftakt der Caritas-Sammlung sagt Weihbischof Herwig Gössl: „Auf Gott und seine Gebote zu hören, bedeutet: Den Blick auf den Armen zu richten und sich von seiner Not anrühren und bewegen zu lassen.“
Wie geht es uns mit unserer Zeit - und wie können wir gut mit ihr umgehen? So verschieden die Frauen waren, die zur ersten FrauenZeit nach langer coronabedingter Pause am Donnerstag, den 15. September im mittendrin zusammenkamen, so vielfältig waren auch ihre persönlichen Zugänge zum Thema "Zeit". Dabei war bald klar, dass sich kaum jemand dem allgemeinen Trend zur Beschleunigung und Verdichtung aller Lebensbereiche ganz entziehen kann. Dennoch gibt es durchaus Gestaltungsspielräume - und viele hilfreiche Ideen wurden von den Teilnehmerinnen dazu zusammengetragen. Vor allem aber wurde schnell klar, dass es darauf ankommt, sich auf das wirklich Wichtige im Leben zu besinnen. - Die FrauenZeit findet künftig an jedem zweiten Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr im mittendrin statt.